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Unruhig ist unser Herz – aus dem Gemeindebrief

Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf die Geduld Christi.
2 Thess 3,5 (Monatsspruch für den November 2021)

»Geschaffen hast du uns auf dich hin, o Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir« – so beginnt Augustinus sein Buch »Bekenntnisse«, in dem er sein Leben erzählt.

Ein unruhiges Herz – was macht unser Herz unruhig? Kann sein, es ist eine bestimmte Sache, die uns gerade umtreibt; kann sein, es ist, weil so vieles gleichzeitig an unserem Herz »zieht«. Dann springt es von einem zum anderen oder verschiedene Dinge ziehen in verschiedene Richtungen.

Dabei kennen wir es ja auch anders, z.B. wenn wir mit einer Sache beschäftigt sind, die uns völlig in Beschlag nimmt, bei der wir alles andere vergessen. Da ist dann nichts von Unruhe – aber leider: In diesem Zustand, in dem alles andere ausgeblendet ist, können wir uns nicht auf Dauer einrichten, einige von den Dingen, die an unserem Herz ziehen, brauchen ja tatsächlich hin und wieder unsere Aufmerksamkeit.

Das Herz ausrichten, dass es zur Ruhe kommt und trotzdem die Dinge im Blick behalten, die unsere Aufmerksamkeit brauchen, wie kann das gehen? Da schreibt einer an eine Gemeinde, der ist selber unter Druck, wird angegangen von »falschen und bösen Menschen« – und der hat eine Idee. Der schreibt: ich wünsch Euch das, dass Eure Herzen ausgerichtet sind auf die Liebe Gottes, dass Euch das bewusst ist, dass ihr geliebt seid von Anbeginn der Welt und immer wieder (2,16). Und auf die Geduld Christi: Jesus in den Blick nehmen und das verbinden mit Zeit, mit Warten können, aber mit der Zuversicht, dass wir bekommen, was wir brauchen (Vers 3: »Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen«). Und dann, so ausgerichtet, wieder auf alles andere schauen: Von da aus betrachtet, mit einem Herz, das ausgerichtet ist auf die Liebe Gottes und die Geduld Christ, sortieren sich die anderen Dinge, sehen sie anders aus, was vorher bedrohlich schien, wird kleiner, zum Beispiel.

Und wie komme ich dahin, zu dieser Ausrichtung des Herzens? Zum einen kann man das einüben: Ich nehme mir ein konkretes Anliegen vor, das mich beunruhigt und mein Herz bewegt, und übe, mit dem Blick der Liebe Gottes darauf zu schauen. Und jedes Mal, wenn mich etwas unruhig macht, nehme ich das als Erinnerung, das gleich wieder zu üben mit dem, was mich gerade unruhig macht.

Zum anderen: dieser Vers war ja eigentlich nicht ein Vorschlag, was man selber machen könnte (na Ja, ein bisschen schon, warum sollte er ihnen dieses Gebet sonst schreiben), das war ja ein Segen, ein Wunsch an Gott, ein Gebet. Für andere, in diesem Fall – kann man aber auch für sich selber – und dann drauf achten, auf welche Weise es geschehen wird...

Pastor Winfried Glatz

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.u00f6.R. Daru00fcber hinaus gehu00f6ren wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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